Rezension: Brainstorm (1983)
Douglas Trumbulls „Brainstorm“ ist ein visionärer und düster-elegischer Science-Fiction-Thriller, der durch seine technische Tragik und die tragischen Umstände hinter den Kulissen in die Filmgeschichte einging. Der Film folgt einem Forscherteam (Natalie Wood, Christopher Walken), das ein Gerät entwickelt, das die Sinneserfahrungen und Emotionen einer Person aufzeichnen und auf andere übertragen kann.
Die Stärke des Films liegt in seiner ambitionierten, philosophischen Grundidee und den spektakulären, für ihre Zeit bahnbrechenden visuellen Effekten, die den „inneren Raum“ der Erfahrungen darstellen. Die Handlung wendet sich ins Thrillerhafte, als das Militär die Kontrolle über die fatale Technologie übernehmen will. Die Atmosphäre ist von beklemmender Paranoia und der Faszination für die letzte Grenze der menschlichen Erfahrung geprägt.
Fazit: „Brainstorm“ ist ein gedankenschwerer und visuell beeindruckender Genreklassiker, dessen Schwächen in der Charakterzeichnung durch seine konzeptionelle Kühnheit und historische Bedeutung aufgewogen werden. Ein faszinierendes, wenn auch unvollkommenes Zeitzeugnis.
Hauptdarsteller: Natalie Wood, Christopher Walken, Louise Fletcher
Regie: Douglas Trumbull
IMDb-Bewertung: 6,6/10