Die Hölle ist ein Paradies (2018)
Mélanie Laurents englischsprachiges Regiedebüt „Galveston“ ist ein düsteres, atmosphärisches Roadmovie, das eher als Charakterstudie denn als Actionthriller funktioniert . Ben Foster spielt den todkranken Auftragskiller Roy, der nach einem missglückten Auftrag die junge Prostituierte Rocky (Elle Fanning) befreit und mit ihr auf der Flucht vor seinem Boss (Beau Bridges) ist .
Werbung
LibreOffice vs OnlyOffice
🔍
www.haschcon.com
LibreOffice vs OnlyOffice: Welche kostenlose Alternative überzeugt mehr?
Anzeige von haschcon •
Die Stärke des Films liegt eindeutig in den intensiven Hauptdarstellungen. Foster verkörpert den wortkargen, gebrochenen Mann mit beeindruckender Intensität, während Fanning die verletzliche, aber zähe Rocky überzeugend spielt . Die Kameraarbeit von Arnaud Potier fängt die schwüle, bedrückende Atmosphäre des amerikanischen Südens meisterhaft ein .
Allerdings leidet der Film unter einem schleppenden Tempo und einer eher vagen Handlung, die nie richtig Fahrt aufnimmt . Die Geschichte bleibt oft in sich gekehrt und entwickelt kaum echte Spannung. Die beabsichtigte Anti-Thriller-Ästhetik wirkt stellenweise eher zäh als intensiv .
Fazit: „Galveston“ ist ein stimmungsvolles, aber sperriges Drama, das von seinen Darstellern lebt. Wer einen ruhigen, melancholischen Film über gebrochene Existenzen mag, wird hier fündig – wer Action erwartet, wird enttäuscht.
Hauptdarsteller: Ben Foster, Elle Fanning, Beau Bridges, Lili Reinhart, Adepero Oduye
Regie: Mélanie Laurent
IMDb-Bewertung: 6,2/10