Regression

Regression

Rezension: Regression (2015) Alejandro Amenábars „Regression“ ist ein ambitionierter, aber letztlich enttäuschender Thriller, der die „Satanic Panic“ der 1990er Jahre in den USA aufgreift. Ethan Hawke spielt Detective Bruce Kenner, der den Fall eines traumatisierten Mädchens (Emma Watson) untersucht, das ihren Vater (David Dencik) des rituellen Missbrauchs beschuldigt. Der Film nutzt zunächst geschickt ein beklemmendes … Weiterlesen

Die Brücke von Arnheim O.V.

Die Brücke von Arnheim

Die Brücke von Arnheim Rezension: A Bridge Too Far (1977) Richard Attenboroughs „A Bridge Too Far“ ist ein monumentales, nüchternes Antikriegsepos, das die gescheiterte alliierte Luftlandeoperation „Market Garden“ im September 1944 mit beispiellosem Detailreichtum und einem All-Star-Ensemble nachzeichnet. Der Film zeigt minutiös die Planung, den heroischen Einsatz und das schrittweise Scheitern der Offensive, die eine … Weiterlesen

Was kostet Ruhm?

Was kostet Ruhm?

Was kostet Ruhm? Rezension: What Price Glory (1952) John Fords Remake des Stummfilmklassikers „What Price Glory“ ist ein eigenwilliger Mix aus rauem Kriegsdrama und burlesker Komödie, der die Absurdität des Militärlebens betont. James Cagney und Dan Dailey spielen die ewigen Rivalen Captain Flagg und Sergeant Quirt, deren erbitterte Fehde um die Gunst der verführerischen Charmaine … Weiterlesen

Die Vögel

Die Vögel

Rezension: The Birds (1963) Alfred Hitchcocks „The Birds“ ist ein beunruhigendes Meisterwerk, das das Alltägliche in eine Quelle unerklärlicher, apokalyptischer Angst verwandelt. Anders als viele Horrorfilme bietet er keine Erklärung für den plötzlichen, koordinierten Angriff der Vögel auf die Bewohner von Bodega Bay. Diese Sinnlosigkeit ist der Kern seines Horrors. Die Handlung beginnt harmlos mit … Weiterlesen

Die Fliege

die fliege

Rezension: The Fly (1958) Kurt Neumanns „The Fly“ von 1958 ist ein einflussreicher Klassiker des Science-Fiction-Horrors, der mehr durch seine tragische Grundstimmung und den ikonischen Schockmoment in Erinnerung bleibt als durch billige Schockeffekte. Der Film erzählt die Geschichte des brillanten Wissenschaftlers André Delambre (David Hedison), dessen Teleportationsexperiment katastrophal schiefgeht, als eine Fliege in die Übertragungskammer … Weiterlesen

The Day After

The Day After

Rezension: The Day After (1983) „The Day After“ war ein televisionäres Ereignis, das 1983 über 100 Millionen Zuschauer schockierte und die atomare Paranoia des Kalten Krieges bis in die US-Livingrooms trug. Regisseur Nicholas Meyer inszeniert den Atomkrieg nicht als Spektakel, sondern als grausamen, bürokratischen Kollaps des Alltags in Lawrence, Kansas. Der Film folgt verschiedenen Bürgern … Weiterlesen

Tag Null

Tag Null

Rezension: Threads (1984) Mick Jacksons britischer Fernsehfilm „Threads“ ist eine der erschütterndsten und unverblümtesten Darstellungen eines Atomkriegs, die je produziert wurden. Ohne Helden oder Hoffnung zeichnet der Film in dokumentarischer Kälte den Zusammenbruch der Zivilisation nach einem sowjetischen Nuklearangriff auf Sheffield nach. Die Handlung folgt zwei durchschnittlichen Familien, deren Alltag in Sekunden zerstört wird. Der … Weiterlesen

Zwei dreckige Halunken

There Was a Crooked Man...

Rezension: There Was a Crooked Man… (1970) Joseph L. Mankiewicz‘ Spätwestern „There Was a Crooked Man…“ ist ein herrlich zynisches und wortgewandtes Duell zwischen zwei Hollywood-Ikonen. Kirk Douglas spielt den charmanten, skrupellosen Räuber Paris Pitman Jr., der seinen Beuteanteil von 500.000 Dollar in einer Gefängniszelle versteckt weiß. Henry Fonda ist der aufrechte, reformwillige Sheriff Woodward, … Weiterlesen

Projekt Brainstorm

Projekt Brainstorm

Rezension: Brainstorm (1983) Douglas Trumbulls „Brainstorm“ ist ein visionärer und düster-elegischer Science-Fiction-Thriller, der durch seine technische Tragik und die tragischen Umstände hinter den Kulissen in die Filmgeschichte einging. Der Film folgt einem Forscherteam (Natalie Wood, Christopher Walken), das ein Gerät entwickelt, das die Sinneserfahrungen und Emotionen einer Person aufzeichnen und auf andere übertragen kann. Die … Weiterlesen

Des Pudels Kern

Des Pudels Kern

Rezension: The Horse’s Mouth (1958) Ronald Neames „The Horse’s Mouth“ ist eine hinreißend schräge und tiefgründige Hommage an die kompromisslose Künstlerseele, getragen von einer Ikone der britischen Schauspielkunst. Alec Guinness, der auch das Drehbuch schrieb, verkörpert den genialischen, aber völlig heruntergekommenen Maler Gulley Jimson mit einer anarchischen Energie, die zwischen brillantem Visionär und unverbesserlichem Scharlatan … Weiterlesen