Neue BBC Adaptation von Bram Stokers Dracula auf Netflix

Die neue BBC-Adaption von Bram Stokers Dracula, geschrieben von Steven Moffat und Mark Gatiss, hat eine Geheimwaffe, die weder ein geschärfter Pfahl noch ein silbernes Kreuz oder eine Knoblauchzehe ist. Dracula, oder zumindest Dracula Folge 1, “The Rules of the Beast“, hat Witz. Eine Menge sehr guter Witze, die von Nonnen im Angesicht dämonischer Schrecken produziert werden. Was der letzte Ort ist, an dem man sie erwarten würde.

Aber die Witze sind da, und sie hauchen dem unsterblichen Grafen Dracula neues Leben ein, dessen Geschichte der zahnigen Eroberung öfter erzählt wurde und wieder erzählt wird, als es irgendjemand zählen möchte. Aber diese Witze sind nicht das Einzige, was diese neue dreiteilige Adaption ausmacht. Auch die erwartete Gothic-Atmosphäre, der grimmige Körper-Horror und abgemagerte Männer mit Fliegen in den Augen sind reichlich vorhanden.

Der Hauptdarsteller – der Briefheld des Originalromans – ist Jonathan Harker (John Heffernan), ein Anwalt, der sich nach einem traumatischen Aufenthalt in Graf Draculas (Claes Bang) Schloss in einem ungarischen Nonnenkloster erholt. Seine Gesprächspartnerin ist die wunderbar herbe Schwester Agatha (Dolly Wells), eine besessene Schülerin der dunklen Mächte, die sich später in Dracula Folge 1 als Agatha Van Helsing entpuppt.

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Jonathan führt den Zuschauer durch Rückblenden zu seinem Aufenthalt bei Drac, der als gackernder, verdorrter alter Mann beginnt, aber – auf Kosten von Jonathans eigener Gesundheit und seinem guten Aussehen – jugendlicher wird und die ganze Stunde über campen kann, so dass sich der abendfüllende Opener dieser langsam brennenden Übung in gotischer Spannung widmet.

Die letzte halbe Stunde ist jedoch die Stunde, in der Dracula Jonathan – zusammen mit seiner inkognito Verlobten Mina (Morfydd Clark) und Agatha – zum Nonnenkloster verfolgt, wo er zu einem blutrünstigen Höhepunkt eingeladen wird.

Quelle

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